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Internationale Erfolge

 Jaqueline Rowold wird Weltmeisterin im Team-Tul 2013

 

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Unser_Mannschaftshotel die Mannschaft wartet auf den Aufruf zum wiegen v. l. Rieke, Aileen, Anna, Sarah, Jaqueline

Jaqueline Rowold wird Vize-Europameisterin im Mannschaftskampf und belegt den 5. Platz im Einzel-Kampf

panoramablick aus unserem hotelVom 03.05. – 05.05.2013 nahm Jaqueline Rowold an den Europameisterschaften im Schwedischen Skövde teil. 40 Wettkämpfern hatte der Deutsche Verband das Vertrauen ausgesprochen.

Für Jaqueline war es der erste Start als Seniorin. Ihre Einsätze fanden im Einzel-Spezialbruchtest, Mannschafts-Spezialbruchtest, Einzel-Kampf, Mannschafts-Kampf  und Mannschafts-Powerbruchtest statt.

In der Nacht zum 01.05. fand die Anreise über Dänemark statt. Es ging über zwei sehr beeindruckende Brücken (Storebelt und Öresund), die wirklich sehenswert sind.

Birgit und Bernd Strahlmann, sowie Dr. Hans Hortig waren die Mitreisenden, um Jaqueline und der Mannschaft bei ihren Aktionen zu unterstützen.

Am Morgen des Donnerstag, fand das wiegen für alle Mannschaften statt. Am Nachmittag war noch das abschließende Training, um entsprechend eingestimmt in die Wettkämpfe zu gehen.

Die Stimmung in der Mannschaft war sehr gut und ausgelassen.

Der Freitag war für alle der erste Wettkampftag. Jaqueline startete mit dem Spezial-Bruchtest. Für ihre Körpergröße, waren die geforderten Höhen noch nicht ganz erreichbar. Es fehlten immer nur wenige Zentimeter zum Erfolg, aber die Klappbretter bekamen nicht den nötigen Kontakt, um zur Seite oder nach oben zu klappen.

Am Samstag ging es für die Nordenhamerin um den Einzel-Kampf in der Klasse – 62 kg um eine Platzierung zu holen. Weitere 19 Kämpferinnen waren in dem Pool gesetzt.

Im ersten Kampf ging es gegen Viktoriya Bolshikhina aus Russland. Zu Beginn hatte Jaqueline noch ein paar Schwierigkeiten, locker in die Begegnung zu kommen. In der zweiten Runde ging es dann schon besser. Sie siegte am Ende verdient.

Im zweiten Gefecht stand dann die Slowenin Nika Kozlevcar. In dieser Auseinandersetzung war Jaqueline schon beherzter und setzte die Slowenin immer wieder unter Druck. Das Ergebnis der Kampfrichter war dann mit dem 4:0 Richterstimmen auch schon eindeutiger.

Es folgte im Viertelfinale Joanna Prapocka. Die hochdekorierte Polin kam Anfangs mit den Beintechniken von Jaqueline überhaupt nicht zurecht. Nur vereinzelt konnte sie ihre schnellen Faust- Attacken ansetzen. Nachdem Joanna aber merkte, dass sie sich nicht wie gewollt durchsetzen konnte, gab es einige Tieftritte, die nicht so geahndet wurden, wie das Regelwerk es vorschreibt. Zusätzlich kam noch ein gesprungener Fauststoß nach einem Trennkomando des Matten-Leiters. Diese Fausttechnik führte dann zu einem kurzen Ausfall von Jaqueline. Sie musste behandelt werden.

Das alles passierte kurz vor Ende der zweiten Runde. Nachdem sich Jaqueline erholt hatte,
war sie noch in der Lage, den Ausgleich mit klaren Beintechniken zu erzwingen. Daraus resultierte dann eine 1Minütige Verlängerung. Auch hier war es lange ausgeglichen. Ein gelungener Angriff  der Polin, führte dann aber doch noch dazu, dass sie die entscheidenden Punkte zum Sieg machte. Alle Angriffsbemühungen von Jaqueline reichten nicht mehr, weil Joanna immer wieder geschickt auswich.

Am Ende überwog für eine gewisse Zeit der Ärger und die Kopfschmerzen vom Niederschlag. Allerdings gab es viel Lob vom Nationaltrainer Brahim Triqui für ihren beherzten Einsatz.

Leider führte der Niederschlag zu einer leichten Gehirnerschütterung, sodass Jaqueline für den Mannschaftskampf nicht eingesetzt werden konnte. Ihre Mannschaftskolleginnen machten aber deutlich, dass sie auch für Jaqueline mitkämpfen würden. Das war natürlich schön und beeindruckend.

Somit ging das Launebarometer auch wieder deutlich nach oben.

Der Einsatz in der Mannschaft beim Power-Bruchtest und Spezial-Bruchtest brachten dann auch leider nicht mehr den erhofften Erfolg.

Insgesamt freute sich Jaqueline Rowold über die Medaille und die gute Stimmung im Team, was sie auch immer wieder in den Gesprächen in den Vordergrund hob.

 

 

 

     
     
     

 

 

   
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